Verein der Kärntner in Vorarlberg

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Geschichte

Schon vor dem Zweiten Weltkrieg gründete sich ein „Verein der Kärntner in Vorarlberg“, der den neuen Mitbürgern dabei half, das Heimweh abzustreifen und sich zu vernetzen. Durch die Wirren des Krieges wurde die weitere Tätigkeit in dieser Gemeinschaft unterbrochen.

In den Jahren der Nachkriegszeit haben viele junge Kärntnerinnen und Kärntner ihre Heimat verlassen, um im Westen Österreichs Arbeit und Brot zu finden. Durch diese starke Zuwanderung aus dem südlichsten Bundesland bildete sich schon bald im „ Reich der Alemannen“  eine große „Kärntner Kolonie“. In der Folge wurde es unseren Landsleuten zur Herzenssache, im damals für uns noch „fremden“ Land miteinander Verbindung aufzunehmen, um auf breiter Basis als ordentlicher Verein auch offiziell auftreten und für unsere Mitglieder wirken zu können.

1960 wurde die „Kärntner Landsmannschaft in Vorarlberg“ (KLM) dann neu ins Leben gerufen. Durch die Pflege der mitgebrachten Bräuche dokumentierte der Verein einerseits die Verbundenheit mit der alten Heimat und das Selbstbewusstsein der Kärntnerinnen und Kärntner in Vorarlberg, andererseits erzeugten sie Geborgenheit, schafften Zusammenhalt und vermittelten den Mitgliedern ein Gefühl der Zusammengehörigkeit.

Im Jahr 1966 entstand die Sektion Fußball der KLM Vorarlberg, der „FC CARINTHIA 66″ und 1972 kam dann die Sektion Eisstockschützen der KLM Vorarlberg, der „ESC CARINTHIA“ dazu .

Aber auch die KLM Feldkirch, die 1967 einen eigenen Verein gründete, ergänzt das umfangreiche Jahresprogramm mit ihrem regen Vereinsleben.

Musikalisch unterstützt werden wir durch zwei Chöre, die jeweils eigenständige Vereine sind:

1963 gegründete der Männerchor MGV „Die Kärntner in Vorarlberg“ einen eigenen Verein.

Im Jahr 1976 gründete dann auch die Singgemeinschaft  „Kärntner Grenzlandsänger Dornbirn“ einen gemischten Chor.

Den freudigen Rückblick auf 50 erfolgreiche Vereinsjahre, konnten wir im Jahr 2010 feierlich begehen und verdanken dies dem unermüdlichen Einsatz der vielen ehrenamtlich tätigen Führungspersonen, Mitglieder und Freunde.

„…Seit ihrer Gründung trägt die Landsmannschaft der Kärntner engagiert zu einem Klima der Toleranz und einer Atmosphäre des Vertrauens in unserem Land bei“, sagte die damalige Kulturlandesrätin und jetzige Dornbirner Bürgermeisterin Frau Dipl. Vw. Andrea Kaufmann im Rahmen der Feierlichkeiten zum 50-jährigen Bestehen der Kärntner Landsmannschaft im Kulturhaus Dornbirn. Auch der Landeshauptmann i. R., Dr. Herbert Sausgruber, wohnte dem Festgottesdienst mit Fahnenbandweihe in der Kirche Maria Heimsuchung in Dornbirn-Haselstauden bei.

Am 22. April 2014 hat die Generalversammlung einstimmig beschlossen, den Namen „Kärntner Landsmannschaft Vorarlberg (KLM)“ wiederum in den ursprünglichen Namen „Verein der Kärntner in Vorarlberg“ umzubenennen. Auch der langjährige Obmann und Ehrenobmann Volker Gasser hat sich, da der vorherige Obmann Anton Mesotitsch sein Amt zurücklegte und leider keine Nachfolge fand, bei dieser Generalsversammlung bereit erklärt, das Amt, das er ja schon vorher 26 Jahre inne hatte, bis zur Übernahme eines neuen Obmanns weiterzuführen.

Durch die intensive Mitgliederbetreuung, den regen Kontakt mit den Kärntner Landsleuten, den zahlreichen Veranstaltungen und die Pflege der Gemeinschaft mit anderen Landsmannschaften, leisten die Kärntner in Vorarlberg aber auch einen wichtigen Beitrag für die Verständigung und Integration.

Wir versuchen mit unserem Wirken das gemeinsame Zusammenleben gesellschaftlich und kulturell zu bereichern und wollen dies – auch wenn wir schon „in einem etwas fortgeschrittenen Alter“ sind und wenig Kärntner Landsleute zu uns in den „Westen Österreichs“ ziehen – nach Maßgabe der Möglichkeiten den Verein weiterführen und unseren Mitgliedern anpassen.

 

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